Heidendorf
Viișoara · Besenyő · Kreis Bistritz-Nassod
Die Glocken von Heidendorf
Glockengeläut fehlt
Über Heidendorf
Heidendorf gehört heute zur Stadt Bistritz im Kreis Bistritz-Nassod und liegt 6 Kilometer von ihr entfernt. Der Ort wird 1332 erstmals erwähnt: Im päpstlichen Steuerregister erscheint der Pfarrer Joannes. Das Dorf entstand um einen großen rechteckigen Platz, nach dem Vorbild der Nachbarstadt Bistritz. 1788 brannte der ganze Ort nieder, dabei verbrannten auch alle Urkunden.
Die gotische Kirche in der Dorfmitte stammt aus dem 15. Jahrhundert und war Mariä Himmelfahrt geweiht. Mit der Reformation wurde die Gemeinde lutherisch. Nach dem Brand von 1788 wurde die Kirche Ende des 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut, ihr heutiges Aussehen erhielt sie im 19. Jahrhundert. Die Orgel von Wilhelm Hörbiger aus Hermannstadt kam 1981 in die evangelische Kirche von Bistritz. Nach dem Wegzug der Sachsen kaufte die orthodoxe Gemeinde die Kirche und weihte sie dem heiligen Nikolaus. Aus katholischer Zeit ist ein steinernes Sakramentshäuschen mit dem Lamm Gottes erhalten.
Quelle: rumänische Wikipedia, Artikel „Biserica „Sfântul Ierarh Nicolae” din Viișoara“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.

- Glockengeläut (fehlt)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (fehlt)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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