Malmkrog
Mălâncrav · Almakerék · Kreis Hermannstadt
Die Glocken von Malmkrog
Aufnahme
Über Malmkrog
Malmkrog liegt im Norden des Kreises Hermannstadt in einem Seitental der Großen Kokel, 32 Kilometer südwestlich von Schäßburg. Der Ort gehörte nicht zum Königsboden, sondern der ungarischen Adelsfamilie Apafi, die hier ihren Stammsitz hatte. Erstmals erwähnt wird er 1305 im Testament des Adligen Apa. Malmkrog hat sowohl ein Adelsschloss als auch eine sächsische Kirchenburg. Das Apafi-Schloss wurde Ende der 1990er Jahre renoviert und 2007 neu eröffnet.
Die romanische Kirche ist für ein Dorf ungewöhnlich groß, vielleicht war sie ein Wallfahrtsort. Im Chor sind Fresken aus dem 14. Jahrhundert erhalten, aus der Zeit vor der Reformation. Das ist in evangelischen Dorfkirchen Siebenbürgens selten. Besonders gut erhalten sind sie in der Apsis. Der spätgotische Flügelaltar entstand um 1495. Er ist der einzige vorreformatorische Marienaltar des Landes, dessen Tafelbilder unverändert erhalten sind.
Quelle: Wikipedia, Artikel „Malmkrog“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.


- Glockengeläut (vorhanden)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (vorhanden)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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