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Weilau

Uila · Vajola · Kreis Mieresch

Foto: Biancatamasan (CC BY-SA 3.0 ro) – Wikimedia Commons

Die Glocken von Weilau

Aufnahme

1:00 Min.

Über Weilau

Weilau gehört zur Gemeinde Botsch im Kreis Mieresch. 1319 wird der Ort als „Veylla“ erstmals erwähnt. Im Mittelalter war er ein Dorf von Hörigen im Komitat Klausenburg. Am 12. September 1944 wurden 640 Sachsen nach Deutschland evakuiert. Heute leben vor allem Roma im Dorf, die meisten von ihnen sind lutherisch.

1332 hatte das Dorf eine Pfarrkirche, ihr Pfarrer Hertvik steht in der Liste des päpstlichen Zehnten. Mit der Reformation wurde die Gemeinde lutherisch. Die mittelalterliche Kirche auf dem Hügel am Dorfrand wurde 1778 stark erneuert. Sie ist eine schlichte Saalkirche ohne Glockenturm. Das Altarbild mit der Kreuzigung malte 1866 Carl Dörschlag aus Hermannstadt, die Orgel baute 1862 Samuel Friedrich Binder. Der Turm entstand erst 1728 in der Dorfmitte, seine heutige spitze Form erhielt er Mitte des 19. Jahrhunderts.

Quelle: rumänische Wikipedia, Artikel „Biserica evanghelică din Uila“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.

Innenraum der evangelischen Kirche in Weilau
Foto: Țetcu Mircea Rareș (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons
Die evangelische Kirche in Weilau von außen
Foto: Țetcu Mircea Rareș (CC BY-SA 4.0) – Wikimedia Commons

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