Leschkirch
Nocrich · Újegyház · Kreis Hermannstadt
Die Glocken von Leschkirch
Aufnahme
Über Leschkirch
Leschkirch im Kreis Hermannstadt wird 1263 als „terra Nogrech“ erstmals erwähnt. Über viele Jahrhunderte war der Ort Mittelpunkt des gleichnamigen Stuhls. 1589 erhielt er von Fürst Sigismund Báthory den Rang eines Marktfleckens und das Recht auf zwei Jahrmärkte. Fürst Michael Apafi besuchte Leschkirch zweimal, daran erinnert eine Inschrift an einem Turm nahe der Kirche.
Im 13. Jahrhundert bauten die Bewohner eine dreischiffige romanische Kirche mit Wehrturm, die dem heiligen Ladislaus geweiht war. Im 15. Jahrhundert entstanden die Ringmauern, im 16. Jahrhundert kam ein Zwinger mit zwei Türmen dazu. 1800 brannte die alte Kirche ab. Von 1803 bis 1806 wurde im Zwinger nach Plänen von Karl Steinbach die neue Kirche gebaut. Sie kostete 8950 Gulden, 1000 davon spendete Baron Brukenthal. Sein Familiengestühl steht noch im Chor. Die Orgel stammt von Samuel Metz, das Altarbild von Franz Neuhauser.
Quelle: rumänische Wikipedia, Artikel „Biserica fortificată din Nocrich“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.


- Glockengeläut (vorhanden)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (vorhanden)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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