Neppendorf
Turnișor · Kistorony · Kreis Hermannstadt
Die Glocken von Neppendorf
Aufnahme
Über Neppendorf
Neppendorf gehört seit 1950 zu Hermannstadt. Siebenbürger Sachsen gründeten den Ort im 13. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert verlor er durch Kurutzenkriege und Pest viele Einwohner. Ab 1734 wurden hier vertriebene Protestanten aus dem Salzkammergut und Kärnten angesiedelt, die Landler. Ihre Nachkommen unterscheiden sich in Brauchtum, Mundart und Tracht von den Sachsen der Umgebung.
Die Kirchenburg entstand Ende des 12. Jahrhunderts. Besonders ist der massive Vierungsturm mit drei Meter dicken Mauern. 1911 wurde die Kirche nach Westen erweitert und erhielt ihre heutige Form. Dabei wurden die romanischen Seitenschiffe abgetragen und der Glockenturm umgebaut. Die Ausstattung ist barock. Im nördlichen Querschiff zeigt ein Museum die Geschichte der Landler.
Quelle: Wikipedia, Artikel „Turnișor“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.

- Glockengeläut (vorhanden)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (fehlt)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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