Burgberg
Vurpăr · Vurpód · Kreis Hermannstadt
Die Glocken von Burgberg
Glockengeläut fehlt
Über Burgberg
Burgberg liegt im Kreis Hermannstadt und war ursprünglich ein siebenbürgisch-sächsisches Dorf. 1296 wird der Ort als „Villa Heoholm“ erstmals erwähnt: Damals kauften die Burgberger für 20 Mark Silber einen Hügel, auf dem sie später eine Fliehburg anlegten. Der deutsche Name „Portperk“ ist seit 1337 belegt. 1930 hatte der Ort 2399 Einwohner, darunter 961 Deutsche. Von 1910 bis in die 1990er Jahre hatte Burgberg einen Bahnhof an einer Nebenstrecke der Schmalspurbahn „Wusch“.
Die evangelische Wehrkirche geht auf eine dreischiffige romanische Basilika aus der Zeit um 1230 zurück. Um 1500 wurde der Chor umgebaut, 1520 halfen die Sieben Stühle bei der Befestigung. Beim Erdbeben vom 8. November 1620 stürzte der damalige Turm ein. Der heutige Glockenturm entstand um 1750 und wurde 1862 erhöht. 1803/04 wurden Chor und Schiff neu eingewölbt. Der barocke Altar stammt von 1776. Die Orgel von 1860–1862 baute Wilhelm Hörbiger aus Wien 1872 um. Nach einer gründlichen Sicherung wurde die Kirche am 20. November 1972 von Bischof A. Klein neu geweiht. Die Wehrkirche steht unter Denkmalschutz.
Eine Glocke stammt von 1715. Die Glocken von 1795 und 1828 wurden im Ersten Weltkrieg abgenommen, 1923 kamen zwei Stahlglocken aus dem Harz in den Turm.
Quellen: Ortsgeschichte auf der Website der HOG Burgberg; Wikipedia, Artikel „Vurpăr“ (CC BY-SA 4.0); zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.

- Glockengeläut (fehlt)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (fehlt)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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