Keisd
Saschiz · Szászkézd · Kreis Mieresch
Die Glocken von Keisd
Aufnahme
Über Keisd
Keisd liegt im Kreis Mieresch und ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Der Ort wird 1309 erstmals erwähnt. Im 11. und 12. Jahrhundert lebten hier Szekler, die später in den Osten Siebenbürgens umgesiedelt wurden.
An der Stelle einer romanischen Basilika entstand ab 1493 eine große Wehrkirche, geweiht dem ungarischen König Stephan I. Die gotische Saalkirche aus Bruchstein wird von 22 Strebepfeilern gestützt. 1496 war der Chor fertig, 1525 waren alle Arbeiten abgeschlossen. Über Saal und Chor liegt ein Wehrgeschoss aus Ziegeln. Etwa zehn Meter von der Sakristei entfernt steht ein massiver Wehrturm. Er wurde 1677 zum Glockenturm umgebaut, zur selben Zeit, als in Schäßburg der Stundturm entstand. Nach zwei Bränden erhielt er 1832 sein heutiges Aussehen. Am obersten Fenster begleitet eine Figur namens Bogdan den Stundenschlag. Die Orgel baute Johannes Prause 1786.
Quelle: rumänische Wikipedia, Artikel „Biserica fortificată din Saschiz“ (CC BY-SA 4.0), zusammengefasst von Radio Siebenbürgen.


- Glockengeläut (vorhanden)
- Foto der Kirche außen (vorhanden)
- Foto der Kirche innen (vorhanden)
- Text über den Ort (vorhanden)
- Steckbrief zur Kirche (vorhanden)
- Angaben zu den Glocken (fehlt)
- Heimatortsgemeinschaft (vorhanden)
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